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Westdeutsches Prostatazentrum
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-470
Fax: 0221-92424-460

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Prostatavergrößerung - Ursachen und Symptome

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Bei der BPH handelt es sich um eine gutartige Gewebeneubildung vorwiegend in der Transitionalzone (Übergangszone) der Prostata. Das Drüsengewebe der Prostata engt hier die Harnröhre ein. Dadurch nimmt die Stärke des Harnstrahls ab und Restharn verbleibt in der Blase. Die genauen Ursachen für die Entstehung einer gutartigen Prostatavergrößerung sind jedoch bislang immer noch nicht geklärt. Hormonelle Veränderungen und genetische Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung. Körpergewicht, Stoffwechselkrankheiten (z.B. Diabetes mellitus), Bluthochdruck, sexuelle Aktivität, Rauchen und Ernährung beeinflussen das Wachstum der Prostata indessen dagegen nicht direkt.

Symptome und Beschwerden

Durch die Größenzunahme und Einengung der Harnröhre kommt es zu:

Obstruktiven Beschwerden (Miktionssymptome): Harnstrahlabschwächung, Miktionsverlängerung, verzögerter Beginn der Blasenentleerung, Nachträufeln, Restharngefühl und Harnverhaltung (totale Harnsperre)
Irritativen Beschwerden: häufiger Harndrang, nächtliches Wasserlassen, ständiger Harndrang, imperativer (plötzlich einschießender) Harndrang, häufiges Wasserlassen kleiner Mengen (Pollakisurie), nächtliches Wasserlassen


Wird die BPH nicht therapiert, ergeben sich mitunter erhebliche Komplikationen. Die Blase wird durch die mechanische Abflussbehinderung des Urins nur unvollständig entleert und es bilden sich Keime im Restharn, die wiederum schmerzhafte Entzündungen in Harnwegen und Blase hervorrufen. Im schlimmsten Fall kann es im fortgeschrittenen Stadium zu einem völligen Verschluss der Harnröhre kommen. Der so genannte Harnverhalt, ist immer ein Notfall, der sofort behandelt werden muss, da sonst ein Harnrückstau in die Nieren mit nachfolgendem Nierenversagen auftreten kann.