Westdeutsches Prostatazentrum
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln
Tel.: 0221-92424-470
Fax: 0221-92424-460
MR-Spektroskopie |
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Die unterschiedlichen Resonanz-Eigenschaften von Molekülen in einem starken Magnetfeld können zur Analyse und Darstellung von Geweben eingesetzt werden. Anhand der unterschiedlichen Resonanzfrequenzen lassen sich einzelne molekulare Bestandteile von Geweben identifizieren und quantifizieren. Diesen Vorgang nennt man Magnetresonanz-Spektroskopie. Die Magnetresonanz-Spektroskopie bei Prostatauntersuchungen misst Citrat und Cholin. Citrat wird von gesundem Prostatagewebe produziert. Da Prostatakarzinome zur Energiegewinnung verstärkt Citrat verbrauchen sinkt der intrazelluläre Citratgehalt von Prostatagewebe bei Prostataerkrankungen ab. Cholin ist ein Bestandteil der Zellmembran und bei bösartigen Prostataerkrankungen, einhergehend mit Zellvermehrung, erhöht. Das Prostatakarzinom soll in Rahmen einer Magnetresonanz-Spektroskopie also an einer Citrat-Erniedrigung und einer Cholin-Erhöhung erkannt werden. Literatur: verwandte Themen: PSA-Test | Tastuntersuchung | Ultraschalluntersuchung | Prostatakarzinomes | Prostataerkrankungen | Untersuchung | Ultraschall | Prostatagewebe | Progensa PCA3-Test | PCA3 | Prostata | Prostatabiopsie | Prostatatumor |