Westdeutsches Prostatazentrum
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln
Tel.: 0221-92424-470
Fax: 0221-92424-460
Laser - Indikation |
|
|
|
|
Führt die medikamentöse Therapie nicht zum gewünschten Erfolg oder kommt es zu wiederholten Harnwegsinfekten oder Blutbeimengungen im Urin, ist in der Regel ein operativer Eingriff zur Beseitigung der Harnabflussstörung erforderlich. Auch wenn eine normale Blasenentleerung nicht mehr möglich ist, d.h. bei einmaligem oder wiederholtem Harnverhalt, sollte ein operativer Eingriff vorgenommen werden. Weitaus schonender als die konventionelle Ausschälung (TUR-P) sind moderne Laserverfahren zu denen auch das Diodenlaser-Verfahren zählt. Bei der Laser-Resektion wird das Prostatagewebe ebenfalls durch die Harnröhre abgetragen. Anstelle des elektrischen Stroms wird überschüssiges Gewebe mittels Laserenergie verdampft. Das hat den Vorteil, dass Nachblutungen fast gänzlich vermieden werden. Die jüngste Entwicklung auf dem Gebiet der Lasertechnologie sind die Hochleistungsdiodenlaser. Der Vorteil gegenüber dem Greenlight-Laser besteht im größeren Gewebeabtrag pro Zeiteinheit. Darüber hinaus ist durch die insgesamt kürzere Behandlungsdauer ein schonendes Anästhesie-Verfahren möglich, welches das Herz-Kreislauf-System des Patienten wenig belastet. Für wen geeignet? |