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Westdeutsches Prostatazentrum
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-470
Fax: 0221-92424-460

info@wpz-koeln.de

Laser - Ablauf

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Vor der Lasertherapie
Vor dem Eingriff wird der Patient über den Ablauf der Laserbehandlung sowie über mögliche Nebenwirkungen umfassend aufgeklärt. Blutverdünnende Medikamente wie Aspirin, ASS oder Plavix® müssen in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt eine Woche vor der Operation abgesetzt werden.

Der Eingriff
Zunächst führt der Operateur den Laser durch ein Endoskop in die Harnröhre des Patienten. Überschüssiges Prostatagewebe wird vom Laser schichtweise abgetragen. Dabei wird das Gewebe durch den Laserstrahl erst erhitzt und dann verdampft. Daher entstehen kaum Blutungen. Der Arzt kann das Vorgehen am Bildschirm dank modernster Videotechnik millimetergenau überprüfen. Die Operationsdauer variiert je nach Größe der Prostata zwischen 45 und 90 Minuten. Nach der Operation wird ein Blasenkatheter gelegt, der in der Regel nur für einen bis zwei Tage belassen wird.

Nach der Lasertherapie
Nach Entfernen des Katheters wird die korrekte Blasenentleerung kontrolliert. Die Patienten können in der Regel am gleichen Tag die Klinik verlassen und gehen zum Urologen vor Ort zur Nachsorge. Normalerweise können die Patienten Ihre beruflichen Aktivitäten innerhalb weniger Tage nach dem Eingriff wieder aufnehmen. In der ersten Zeit sollten die Behandelten sich körperlich schonen und auf Folgendes achten: In den ersten zwei Wochen sind Baden, Schwimmen Saunabesuche, sexuelle Aktivitäten sowie schweres Heben verboten. Druckbelastung von Prostata und Damm, z. B. durch Fahrradfahren, Reiten oder Sitzen auf harten Flächen sollte für etwa vier Wochen vermieden werden.