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Westdeutsches Prostatazentrum
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-470
Fax: 0221-92424-460

info@wpz-koeln.de
Home Konzept Qualitätssicherung

Qualitätssicherung

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Die Qualitätsanforderungen des Westdeutschen Prostatazentrum (WPZ) unterwerfen sich den internationalen Leitlinien der europäischen und amerikanischen Fachgesellschaften. Die permanente Kontrolle dieser Qualitäten wird neben der permanenten Kontrolle durch das zertifizierte Qualitätsmanagementsystem im Wesentlichen durch zwei Säulen garantiert:

Konstanz und permanente Fortbildung des Behandlungsteams

Das Team besteht aus spezialisierten Ärzten der Urologie, Strahlentherapie und Anästhesie und fachkundigen Mitarbeitern der Medizinphysik und des Pflegepersonals.
Die Indikationsstellung zur Therapie erfolgt gemeinsam zwischen Urologen und Strahlentherapeuten. Hierbei sind insbesondere die interdisziplinären individuellen Falldiskussionen und der Einsatz internationaler Nomogramme von entscheidender Bedeutung. Die Qualität wird zusätzlich im Rahmen wöchentlicher interdisziplinärer Kolloquien kontrolliert.
Es besteht international darüber Einigkeit, dass zur beispielsweise zur Erlangung und Erhaltung einer ausreichenden Erfahrung im Rahmen der Brachtherapie mindestens 50, besser 60-80 Implantationen pro Jahr vom gleichen Team durchgeführt werden sollten. Vom Team des WPZ wurden in den letzten 5 Jahren über 2500 Brachytherapien durchgeführt.
Das Team nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil und organisiert neben anderen Veranstaltungen für Kollegen und Patienten jedes Jahr das Prostata-Up-Date Meeting, bei dem nationale und internationale Referenten zum aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie beim Prostatakarzinom referieren.

Dokumentation aller Patienten-, Behandlungs- und Nachsorgedaten

Im WPZ werden prospektiv und konsekutiv zum einen die eindeutigen Organ-, Tumor- und Dosisparameter prä-, intra- und postoperativ erfasst. Zum zweiten erfolgt neben der üblichen Dokumentation der PSA-Werte und eventueller bildgebender Untersuchungen die 3-monatliche Kontrolle aller relevanten Parameter zur Lebensqualität, Miktionssituation und Sexualfunktion über einen Zeitraum von zunächst mindestens 3 Jahren anhand intrernatioaler und validierter Patientenfragebögen.
Die erhobenen Datensätze werden anonymisiert und in einer eigens für das WPZ entwickelten und programmierten Prostatakarzinomdatenbank erfasst. Diese gehört mittlerweile zu einer der grössten Datenbanken dieser Art.

Der Strahlentherapeut ist als fachkundiger Strahlenschutzbeauftragter für den medizinischen Bereich nach Strahlenschutzverordnung (StrSchV) verantwortlich für die Durchführung und Behandlungsqualität der Therapie. Auch die Endverantwortung für die ordnungsgemäße Aufklärung obliegt gemäss StrSchV dem fachkundigen Strahlentherapeuten.

Selbstverständlich ist eine aktuelle gerätetechnische Ausstattung, die zum einen den Anforderungen des MPG (Medizinproduktegesetz), zum anderen den Vorgaben des Genehmigungsbescheides sowie der StrSchV und der RöV genügen muss.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden durch die Strahlenschutzverordnung (StrSchV), die Röntgenverordnung (RöV) sowie durch die Umgangsgenehmigung der jeweiligen Aufsichtsbehörde vorgegeben.