Menü

Die Therapiemöglichkeiten des Prostatakarzinoms sind in den letzten Jahren entscheidend erweitert worden. Insbesondere in der Strahlentherapie vollzogen sich wesentliche Entwicklungen. Patienten mit Prostatakarzinom stehen daher derzeit viele verschiedene Behandlungsformen zur Verfügung, was die Entscheidung sowohl für den behandelnden Arzt als auch für den Patienten nicht immer erleichtert.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Behandlungsansätze mit einer Vielzahl an Möglichkeiten: 

1. Kurative Verfahren – Heilung

Bedingung hierfür ist die Begrenzung des Prostatakarzinoms auf die Prostata.

Mit gesicherten Ergebnissen eingesetzt werden können:
Brachytherapie (innere Bestrahlung)
Externe (äußere) Bestrahlung
Operative Entfernung der Prostata mittels Radikaloperation

Bei Frühstadien des Prostatakarzinoms erzielen alle Methoden vergleichbar gute Ergebnisse. Bei fortgeschritteneren Tumoren sind die strahlentherapeutischen Verfahren der OP überlegen.

Es werden derzeit mehrere interessante Verfahren in der kurativen Therapie des lokal begrenzten Prostatakarzinoms erprobt. Wegen der noch ausstehenden Nachweise ihrer Langzeit-Wirksamkeit können diese Verfahren allerdings noch nicht als Standardtherapie eingesetzt werden.

Zu diesen experimentellen Verfahren gehören insbesondere:
HIFU (hochintensiv fokussierter Ultraschall)
Kryotherapie (Vereisung der Prostata)

2. Palliative Verfahren – Linderung von Symptomen

Hier sollte auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen Wirkung und Nebenwirkung geachtet werden. Eine Heilung kann nicht erzielt werden. Diese Maßnahmen sind bei fortgeschrittenen Stadien, bei Schmerzen, zur Vorbeugung einer weiteren Ausbreitung oder bei Metastasen angezeigt.

Zum Einsatz kommen unter anderem:
Hormontherapie
Chemotherapie
Externe (äußere) Bestrahlung

mdc plakette 9001 d1focus2017

Berichte über das Westdeutsche Prostatazentrum

                 qrcodeWPZ
           QR-Code der Kontaktdaten

Westdeutsches
Prostatazentrum

Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-470
Fax: 0221-92424-460
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

News

Kein Nachteil durch verzögerten Therapiebeginn

Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom  sollten sich bei der Therapiewahl nicht unnötig unter Zeitdruck setzen lassen.

PSMA-PET/CT: Lokalrezidiv oder metastasierter Tumor?

CHAPPP:Studie: PSMA PET/CT zeigt höhere Empfindlichkeit gegenüber Metastasen

FOCUS-Arztempfehlung für Dr. Stephan Neubauer

Dr. Stephan Neubauer wird von FOCUS-GESUNDHEIT gleich zweimal als TOP-Mediziner empfohlen.

Umfangreiche Datenbank sichert Behandlungsqualität

Prostatakrebs-Patienten profitieren von intensiver Nachbeobachtung im WPZ

Vorzeitiger Abbruch der PREFERE-Studie
Die weltweit größte Studie zum Prostatakrebs wird wegen zu geringer Teilnehmerzahl vorzeitig beendet.
15 Jahre Westdeutsches Prostatazentrum

Als eines der fallstärksten Zentren Europas hat sich das WPZ auf die Prostatabehandlung spezialisiert

Westdeutsches Prostatazentrum kooperiert mit der Charité

COPCa-Studie: welche Behandlung wählen Patienten mit einem Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom? 

Go to top